Diese Stadt lebt nicht von Visionen, sondern von Umsetzung. Und genau das macht sie so faszinierend – besonders, wenn man sich mit Energie, Infrastruktur und Technologie beschäftigt.
Eine Stadt, die sich neu erfindet – schon wieder
Schon beim Ankommen war klar: Seit meinem letzten Besuch hat sich wieder alles verändert. Neue Hochhäuser schiessen aus dem Boden, ganze Quartiere wirken, als wären sie über Nacht entstanden. Und sobald es dunkel wird, beginnt das nächste Kapitel.

Was tagsüber funktionale Architektur ist, wird nachts zur LED-Lichtkunst. Fassaden werden zu leuchtenden Statements, Gebäude zu riesigen Displays. Shenzhen wächst nicht leise – es zeigt, was möglich ist.
Drohnen, Roboter – und autonome Taxis
Was früher nach Zukunftslabor klang, ist heute Alltag:
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Drohnen liefern Essen, Snacks und Getränke – effizient, leise, selbstverständlich.
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Roboter bewegen sich durch Wohnanlagen, Gebäude und Servicebereiche. Zielgerichtet, pragmatisch, mit Nachdruck.
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Autonome Taxis gehören inzwischen ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Einsteigen, Ziel wählen – losfahren. Ohne Fahrer, ohne Drama.
Zukunft wird hier nicht erklärt. Sie passiert.
Fabrikbesuche: Wo Zukunft Seriennummern hat
Der eigentliche Kern meiner Reise lag hinter den Werkstoren. In den Fabriken zeigt sich, warum Shenzhen im Energiebereich so weit voraus ist. Batterien, Leistungselektronik und komplette Energiesysteme entstehen hochautomatisiert, standardisiert und auf Skalierung ausgelegt.
Zukunft ist hier kein Prototyp.
Sie läuft in Serie.
Neue Produkte, neue Dimensionen
Powerbox Hybrid 110
Die Powerbox Hybrid 110 macht einen wichtigen Schritt nach vorne mit dem Wechsel auf 314er Zellen sowie die integrierten Wechselrichter auf Produkte von Solis. Mehr Energiedichte, bessere Performance, höhere Zukunftssicherheit. Evolution statt Stillstand.
Littlebox – der kleine Bruder
Direkt danach folgt die Littlebox – der kleine Bruder der Hybrid 110, ebenfalls mit Hybrid-Inverter ausgestattet:
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50 kWh Kapazität und 30 kW Leistung
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ideal für grössere Vorhaben oder kleinere Landwirtschaftsbetriebe
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mit Möglichkeit, einen Generator (bsp. Zapfwellengenerator) anzuschliessen
Kompakt, flexibel und erstaunlich vielseitig.
Powerbox 261 – containerisiert und kompromisslos
Kaum ist die erste Powerbox 261 in der Schweiz installiert, gibt es die Powerbox 261 jetzt auch containerisiert:
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über 3 MWh Kapazität
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Betrieb als 400-V-System
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mit Leistungen bis zu 1.5MW
Industrieenergie – reduziert auf das Wesentliche, aber mit ordentlich Reserven.
Mobile Batterien – sauber statt Diesel
Besonders spannend sind die mobilen Batteriesysteme:
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eine Version mit 120 kW Leistung und 200kWh Kapazität
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eine grosse Variante mit 600 kW Leistung, kompakt im 10-Fuss Container
- sämtliche System können mittels AC (400V) oder DC (CCS-2) geladen werden und stellen AC mit 16/32/63A zur Verfügung
Diese Systeme sind dafür gemacht, Dieselgeneratoren zu ersetzen – sei es:
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auf Baustellen
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bei Events
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bei temporären Energiebedarfen jeder Art
Leise, emissionsfrei, wartungsarm. Genau dort, wo bisher Lärm, Abgase und Dieselgeruch dominierten, wird Energie plötzlich sauber und nachhaltig.
Quasi die grosse Powerbank, bin gespannt, wie ihr diese Lösungen seht.
Zurück zuhause – Fokus auf Umsetzung
So inspirierend diese Reise auch war: Ich bin froh, wieder hier zu sein.
Zurück bei unseren Projekten, bei den Menschen – und bei der ganz konkreten Energiewende vor der Haustür.
Parallel dazu arbeiten wir aktuell an den Datenblättern der neuen Produkte. Die technischen Details werden aufbereitet und sind bald auf unserer Webseite zu finden – damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt.
Jetzt geht es darum, das Gesehene mitzunehmen und das eine oder andere Energiewende-Projekt aktiv zu begleiten– mit neuen Lösungen, frischem Wissen und viel Motivation.
Denn am Ende gilt eben doch:
Zuhause ist es halt immer noch am schönsten.

