Werni ist ein Unternehmer, der seine Betriebe seit Jahrzehnten konsequent weiterentwickelt und Energie ganzheitlich denkt. Seine Geschichte zeigt eindrücklich, wie sich Landwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und moderne Energiesysteme miteinander verbinden lassen.
Die Wurzeln liegen in der Schweinemast. Bereits in den 1980er-Jahren stieg er in den elterlichen Betrieb ein und entwickelte diesen kontinuierlich weiter. Früh setzte er auf innovative Ansätze, etwa die Verwertung von Nebenprodukten aus der Lebensmittelindustrie als Futtermittel.
Ein Wendepunkt kam mit dem Verbot der Verfütterung von Speiseresten. Anstatt stehen zu bleiben, nutzte er die Situation als Chance: Er baute sein Geschäftsmodell um und begann, aus Abfällen Energie zu produzieren – unter anderem mit grossen Biogasanlagen.
Sein Ansatz war dabei nie ideologisch, sondern stets pragmatisch: Energie muss funktionieren – technisch und wirtschaftlich.
Was Werni besonders auszeichnet, ist sein systemischer Blick. Seine Betriebe sind keine isolierten Einheiten, sondern Teil eines grösseren Ganzen:
Damit verbindet er Landwirtschaft, Logistik, Energieproduktion und Recycling zu einem geschlossenen Kreislauf.
Diese Denkweise spiegelt sich auch heute noch in seinen Entscheidungen wider – auch auf der eigenen Mästerei.
Auf seinem Betrieb setzt Werni konsequent auf Eigenversorgung:
Damit wird der selbst produzierte Solarstrom optimal genutzt. Überschüsse werden gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben – beispielsweise in Zeiten mit hoher Last oder ohne Sonneneinstrahlung.
Gerade in einem Mastbetrieb entstehen typische Lastspitzen – etwa durch Fütterung, Lüftung oder weitere technische Anlagen.
Hier greift das System gezielt ein:
Das Alpvolt EMS übernimmt dabei die intelligente Koordination zwischen Produktion, Speicherung und Verbrauch – vollautomatisch und dynamisch.
Im Kontext seiner gesamten unternehmerischen Tätigkeit wird klar: Die PV-Anlage und der Batteriespeicher sind nur ein Baustein.
Werni denkt Energie immer in mehreren Ebenen:
Diese ganzheitliche Strategie unterscheidet ihn von vielen anderen Betrieben, die Energie oft nur punktuell betrachten.
Stillstand ist für Werner keine Option. Ein weiterer Ausbau der Energieinfrastruktur ist bereits angedacht. Mit steigenden Energiepreisen, wachsender Elektrifizierung und neuen Möglichkeiten im Energiemarkt wird die Eigenversorgung weiter an Bedeutung gewinnen.
Werni steht exemplarisch für eine neue Generation von Landwirten: unternehmerisch denkend, technologisch offen und strategisch vorausblickend.
Sein Weg zeigt, dass Energie nicht isoliert betrachtet werden darf. Erst das Zusammenspiel von Produktion, Speicherung und intelligenter Steuerung schafft echte Mehrwerte – wirtschaftlich wie ökologisch.
Mit der Kombination aus Photovoltaik, Powerbox 261 und Alpvolt EMS wird genau dieser Ansatz auf seinem Betrieb konsequent umgesetzt.